Die deutschen Inseln

Deutschland besitzt viele verschiedene Inseln sowohl in der Nord- als auch in der Ostsee, darunter auch die Hochseeinsel Helgoland. Alle deutsche Inseln gehören zu einem der drei Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein oder Niedersachsen. Die größten und zugleich auch beliebtesten Ferieninseln der Deutschen sind, die größte deutsche Insel Rügen, Usedom, Fehmarn, Föhr und die größte deutsche Nordseeinsel Sylt. Diese haben eine Fläche von teilweise mehreren hundert Quadratkilometern und sind alle bewohnt. Andere beliebte Urlaubsinseln sind Amrum, Norderney und Borkum.

Deutsche Inseln

Tourismus und Anreise auf deutsche Inseln

Der Haupt-Wirtschaftszweig auf diesen Inseln ist der Tourismus, die ehemalige Haupteinkunftsquelle Fischerei trägt kaum noch zu den Einkünften der Bewohner bei. Das gilt sowohl für die Nordseeinseln wie auch für die Ostseeinseln. Daher gibt es auf jeder größeren Insel eine große Anzahl von Hotels und Ferienwohnungen. Meist sind die Besucher über das Jahr gerechnet um mehr als ein fünfzigfaches zahlreicher als die Einwohner. Die deutschen Inseln besitzen fast alle eine ausgezeichnete Anbindung ans Festland, entweder über Brücken oder über einen regelmäßigen Fährverkehr. Sylt beispielsweise ist über den sogenannten Hindenburgdamm direkt mit dem Festland verbunden, Föhr dagegen erreicht man am besten über die Fähre, die täglich mehrmals verkehrt.

Deutsche Inselgruppen

In der Regel unterteilt man die Inseln in drei große Gruppen: Die nordfriesischen Inseln, die Ostfriesischen Inseln und die Ostseeinseln. Zusätzlich gibt es noch Helgoland, das auf Grund seiner großen Entfernung vom Festland meist einzeln genannt wird, und die sogenannten Halligen, die kleine, touristisch kaum erschlossene Inselgruppen sind. Besonders reizvoll für Urlauber sind die deutschen Inseln insbesondere auf Grund der im Vergleich zu Auslandsreisen meist viel niedrigeren Reisekosten. Außerdem ermöglicht die räumliche Nähe zu anderen Orten in Deutschland auch kurze Wochenendtrips auf die Inseln.

Im Video: Die 20 größten Deutschen Inseln

Natürlich hat man von überall auf den Inseln aus nur kurze Wege zum Meer, das für die Touristen meist die Hauptattraktion darstellt. Das Wetter auf den Inseln Deutschlands ist im Gegensatz zu südeuropäischen Inseln oft rau und windig, das Meer kann besonders im Herbst und Frühling sehr unruhig sein. Im Sommer dagegen scheint häufig die Sonne und das Meer eignet sich hervorragend zum Baden. Die Strände sind meist sehr gepflegt, je nach Region findet man entweder Sandstrände oder Steinstrände vor.

Viele der Inseln liegen im Wattenmeer, dadurch erlebt man dort den Einfluss von Ebbe und Flut besonders drastisch. Oftmals ist es sogar möglich, während der Ebbe zu Fuß benachbarte deutsche Inseln zu besuchen. Dabei kann man auch an einer Wattführung teilnehmen, Informationen darüber erhält man bei den lokalen Fremdenverkehrsämtern
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