Hiddensee

Wer im Rahmen eines Rügen Urlaubes auch einmal den Charme einer kleinen autofreien Insel, Insel Hiddensee die man zudem nur über den Wasserweg erreichen kann, erleben möchte, der sollte einmal einen Tagesausflug zur Nachbarinsel „Hiddensee“ unternehmen.
Hierzu sollte man zunächst zur Rügener Ortschaft „Schaprode“ fahren, von wo aus die Fähre mehrmals täglich zur Insel Hiddensee startet.
Auf Hiddensee angekommen kann man sich durch die einzigartige Naturlandschaft der Insel inspirieren lassen und diese zum Beispiel im Rahmen von Wanderungen oder Kutschfahrten erkunden. Ein besonderes Augenmerk sollte man bei einem Aufenthalt auf Hiddensee u.a. auf folgende Sehenswürdigkeiten der Insel werfen:

Das Gerhart-Hauptmann-Haus

Ebenfalls im nördlichen Teil Hiddensees, in der Ortschaft „Kloster“ befindet sich das „Gerhart-Hauptmann-Haus“.
In diesem idyllischen kleinen Anwesen, mit dem Namen: „Seedorn“, lebte und arbeitete der bekannte Dichter „Gerhard Hauptmann“ in den Sommermonaten der Jahre 1926 bis 1943. Das Haus ist für Besichtigungen geöffnet und man kann dort eine Ausstellung über das Leben und das Schaffen des Dichters betrachten.

Die Inselkirche Kloster

Neben einem Besuch des „Gerhart-Hauptmann-Hauses“ lohnt in der Ortschaft „Kloster“ noch ein Abstecher zur Inselkirche. Diese sehenswerte Kirche entstand im 14. Jahrhundert und kann im Inneren zum Beispiel mit Schätzen wie einem „schwebenden Taufengel“ aufwarten.
Direkt in der Nähe der Kirche, befindet sich im übrigen das Grab des Dichters „Gerhart Hauptmann“, welches man sich ebenfalls betrachten sollte.

Den Leuchtturm Dornbusch

Ganz im Norden der Insel Hiddensee Leuchtturm Hiddensee findet man das Wahrzeichen der Insel, den „Leuchtturm Hiddensee“, der auf der rund 70 Meter hohen Erhebung „Dornbusch“ errichtet wurde. Wer sich die etwas mehr als 100 Stufen des Leuchtturmes zutraut, sollte den Turm auch einmal besichtigen und die herrliche Aussicht genießen, die man vom Turm aus hat.

Das Heimatmuseum auf Hiddensee

Wer sich für die Geschichte Hiddensees und das Leben der Bewohner in früheren Zeiten interessiert, sollte auch dem „SÖTE LÄNNEKEN HEIMATMUSEUM“, welches man im Haus der ehemaligen Seenotrettungsstation in „Kloster“ findet, einen Besuch abstatten.
Dieses Museum kann u.a. Besonderheiten wie Nachbildungen von Goldschmuck aus der Wikingerzeit, der im Jahre 1872 auf Hiddensee gefunden wurde, vorzeigen.